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Leder. Kunstleder. Stoffe - Echte Qualität.
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Wo technisches Know-how auf italienische Raffinesse trifft: ALCANTARA® Multilayer wurde für die extremsten Bedingungen im Motorsport und High-End-Bereich entwickelt. Ob für die präzise Lenkrad-Veredelung oder strapazierfähige Motorradsitze – dieses Material bietet die perfekte Symbiose aus Griffigkeit und Langlebigkeit für anspruchsvolle Projekte.
Die Besonderheit des Multilayer-Aufbaus liegt in der spezialisierten Kaschierung. Diese erlaubt einen gezielten Zug in eine Richtung, was für Sattler und Polsterer den entscheidenden Unterschied macht.
Alcantara® Multilayer ist nicht nur haptisch ein Erlebnis, sondern auch ökologisch wegweisend. Als CO2-neutral zertifiziertes Material vereint es Luxus mit einem reinen Gewissen. Es ist resistent gegen Abrieb und UV-Licht, während die atmungsaktive Struktur für ein angenehmes Klima sorgt – egal ob im Sommer oder Winter.
Trotz der edlen Velours-Optik ist ALCANTARA® Multilayer bemerkenswert pflegeleicht. Das Material ist von Natur aus schmutzabweisend. Für den Werterhalt genügt meist das Abwischen mit einem feuchten Tuch. So bleibt die feine Faserstruktur offen und die charakteristische Griffigkeit über Jahre hinweg erhalten.
| Eigenschaft | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
| Produktnummer: | ALC_Mu-schwarz-|-onyx | |
| Allergisierende Farbstoffe: | nicht nachweisbar | |
Was versteht man unter allergisierenden Farbstoffen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Allergisierende Farbstoffe sind chemische Farbmittel, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen können – meist durch Hautkontakt. Diese Farbstoffe werden insbesondere in der Textil- und Lederverarbeitung eingesetzt, um Materialien einzufärben. Einige dieser Farbstoffe sind gesundheitlich bedenklich und deshalb gesetzlich reglementiert oder verboten, vor allem in Produkten mit direktem Hautkontakt. Bei echtem Leder In der Lederherstellung können bestimmte Azofarbstoffe oder chromhaltige Farbstoffe eingesetzt werden, die als allergen gelten. - Chrom VI, das bei unsachgemäßer Ledergerbung entstehen kann, ist besonders sensibilisierend und steht unter strenger Beobachtung. - Hochwertiges Leder, wie Projektleder Lederkollektionen, sind chromfrei oder mit geprüften, allergenarmen Farbstoffen behandelt. - Leder mit OEKO-TEX®-Zertifikat oder vergleichbaren Umwelt-/Gesundheitssiegeln ist meist frei von allergieauslösenden Stoffen. Bei Kunstleder Kunstleder wird meist mit synthetischen Farben und PU- oder PVC-Beschichtungen eingefärbt. Dabei können ebenfalls problematische Farbstoffe enthalten sein, insbesondere bei minderwertiger Ware. - Gutes Kunstleder für den EU-Markt unterliegt der REACH-Verordnung und ist in der Regel frei von verbotenen Azofarbstoffen. - Bei Produkten aus Fernost ohne Prüfsiegel ist Vorsicht geboten. Bei Stoffen (Textilien) In Textilien sind allergisierende Farbstoffe besonders problematisch, da sie oft direkt mit der Haut in Berührung kommen (z. B. Kleidung, Bettwäsche). Besonders bekannt sind Azofarbstoffe, Dispersionsfarbstoffe und Reaktivfarbstoffe als mögliche Auslöser von Kontaktallergien. Viele dieser Stoffe sind in Europa verboten oder stark eingeschränkt – v. a. für Baby- und Hautkontaktprodukte. - Textilien mit OEKO-TEX®- oder GOTS-Zertifizierung gelten als unbedenklich. Fazit: Allergisierende Farbstoffe können sowohl in echtem Leder, Kunstleder als auch Stoffen vorkommen, wenn keine kontrollierten Färbeverfahren eingesetzt werden. Für gesundheitsbewusste oder empfindliche Personen empfiehlt sich der Kauf von zertifizierten, schadstoffgeprüften Materialien, insbesondere bei Produkten mit direktem Hautkontakt. | ||
| Lichtbeständigkeit: | 3 (grey scale), gemäß VDA 75202 | |
Was versteht man unter Lichtbeständigkeit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Lichtbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, seine Farbe und Oberfläche bei längerem Einfluss von natürlichem oder künstlichem Licht (insbesondere UV-Strahlung) unverändert zu behalten. Sie ist ein zentrales Qualitätskriterium bei Materialien, die dauerhaft Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie Möbelbezüge, Autositze oder Outdoor-Textilien. Bei echtem Leder · Echtes Leder kann bei intensiver Lichteinwirkung ausbleichen oder sich verfärben – abhängig von der Farbstoffqualität und der Zurichtung. · Durchgefärbtes Leder mit lichtechten Pigmenten weist eine höhere Lichtbeständigkeit auf. · Besonders im Automobilbereich und bei Möbeln ist dieser Faktor wichtig für die langfristige Optik. Relevante Prüfnormen: · DIN EN ISO 105-B02 (Bestimmung der Lichtbeständigkeit von Leder) · DIN EN ISO 105-B06 (kombinierte Bewertung von Licht- und Wärmeeinwirkung – Heißlichtechtheit) Bei Kunstleder · Kunstleder reagiert je nach Materialbasis (PU, PVC) unterschiedlich auf UV-Strahlung. · Hochwertige PU-Kunstleder mit UV-stabilisierter Ausrüstung weisen bessere Lichtbeständigkeit auf als einfache PVC-Kunstleder. · Verfärbungen, Versprödung oder Strukturveränderungen sind bei schlechter Lichtbeständigkeit möglich. Relevante Prüfnormen: · DIN EN ISO 105-B02 · ISO 4892-2 (künstliche Bewitterung mit Xenonbogenlicht) Bei Stoffen (Textilien) · Textilien aus synthetischen Fasern (z. B. Polyester, Acryl) sind in der Regel lichtbeständiger als Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen. · Farbbeständigkeit ist entscheidend für Vorhänge, Polstermöbel, Sonnenschutz oder Outdoor-Bekleidung. · Auch gefärbte Stoffe können unter Lichteinfluss nachdunkeln oder ausbleichen. Relevante Prüfnormen: · DIN EN ISO 105-B02 · ISO 105-B04 (für Outdoor-Anwendungen mit Xenonbogenlicht) · ISO 4892-2 (künstliche Lichtalterung) Fazit: Lichtbeständigkeit ist eine entscheidende Materialeigenschaft für alle Anwendungen, bei denen Produkte Sonnenlicht oder künstlichem Licht ausgesetzt sind. Sie schützt Farben und Oberflächen vor Alterung und Farbverlust. Die wichtigsten Prüfstandards zur Beurteilung der Lichtbeständigkeit sind DIN EN ISO 105-B02, B06, B04 und ISO 4892-2. | ||
| Reibeechtheit: | 4 (white scale 1-5) trocken, 3 (white scale 1-5) nass, gemäß EN ISO 105/X12 | |
Was versteht man unter der Reibechtheit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Reibechtheit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines gefärbten oder beschichteten Materials gegenüber mechanischer Reibung. Sie zeigt an, wie stark sich Farbe oder Beschichtung durch Reiben – im trockenen oder nassen Zustand – ablöst oder auf andere Materialien überträgt. Diese Eigenschaft ist besonders relevant bei Sitzmöbeln, Bekleidung oder Fahrzeuginterieur. Bei echtem Leder · Reibechtheit ist wichtig für die Dauerhaftigkeit von Farbe und Finish auf der Lederoberfläche. · Besonders bei pigmentierten Ledern kann es bei geringer Reibechtheit zu Abfärbungen kommen. · Geprüft wird sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand. Relevante Norm: · DIN EN ISO 11640 – Leder – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben Bei Kunstleder · Bei PU- oder PVC-beschichtetem Kunstleder ist die Haftung der Pigmente auf der Oberfläche entscheidend. · Eine schlechte Reibechtheit führt zu sichtbarem Abrieb oder Farbübertrag. · Wichtig in stark beanspruchten Bereichen wie Sitzflächen oder Lenkrädern. Relevante Norm: · DIN EN ISO 105-X12 – Textilien – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben · DIN EN ISO 11640 – kann ebenfalls für beschichtete Materialien herangezogen werden Bei Stoffen (Textilien) · Reibechtheit ist ein entscheidender Faktor für Bekleidung, Vorhänge, Sitzbezüge etc. · Dunkle, intensiv gefärbte Stoffe haben oft geringere Reibechtheit. · Unterschiede bestehen zwischen trockener und nasser Reibechtheit. Relevante Norm: · DIN EN ISO 105-X12 – Standardmethode zur Bewertung der Farbechtheit gegenüber Reiben Fazit: Die Reibechtheit beeinflusst die Optik, Funktionalität und Alltagstauglichkeit von Leder, Kunstleder und Textilien. Sie stellt sicher, dass Farben nicht auf Kleidung oder angrenzende Materialien abfärben. Die wichtigsten Prüfverfahren sind DIN EN ISO 11640 für Leder und DIN EN ISO 105-X12 für Kunstleder und Stoffe. | ||
| Scheuertouren: | ≥ 20.000 Touren martindale abrasion - ≥ 150.000Ende | |
Was versteht man unter Scheuertouren bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Scheuertouren beschreiben, wie viele Reibzyklen ein Material aushält, bevor sichtbare Abnutzung oder Durchscheuern auftritt. Sie sind ein wichtiges Maß für die Abriebfestigkeit – besonders bei stark beanspruchten Anwendungen wie Polstermöbeln, Autositzen oder Bekleidung. Je höher die Anzahl der Scheuertouren, desto widerstandsfähiger ist das Material. Bei echtem Leder: · Leder hat je nach Zurichtung und Oberflächenfinish unterschiedliche Abriebfestigkeit. · Hochwertiges Polsterleder erreicht häufig 10.000 bis über 50.000 Scheuertouren. · Die natürlichen Narbenstrukturen und das Finish beeinflussen das Ergebnis wesentlich. Relevante Normen: - DIN EN ISO 17076-1 – Bestimmung der Abriebfestigkeit von Leder (Martindale-Verfahren) - ISO 5470-1 – Abriebprüfung mittels Taber-Abraser (bei Leder seltener) Bei Kunstleder: · Die Abriebfestigkeit hängt stark von der Qualität der PU- oder PVC-Beschichtung und dem Trägermaterial ab. · Hochwertige Kunstleder erreichen bis zu 100.000 Scheuertouren oder mehr. · Günstige Kunstleder zeigen oft frühzeitig Risse, Farbabrieb oder Ablösungen. Relevante Normen: - ISO 12947-2 – Martindale-Verfahren zur Bestimmung der Scheuerfestigkeit von beschichteten Textilien - ISO 5470-1 – Abriebprüfung mit Taber-Abraser Bei Stoffen (Textilien): · Je nach Faserart, Webart und Ausrüstung erreichen Textilien sehr unterschiedliche Werte. · Standardstoffe für Haushaltsmöbel: ca. 15.000–30.000 Scheuertouren · Hochleistungsstoffe für Objektbereich oder Outdoor: bis 100.000 und mehr Relevante Normen: - ISO 12947-2 – Bestimmung der Scheuerfestigkeit von Textilien (Martindale) - DIN EN ISO 12947-1 bis -4 – umfassen Aufbau, Durchführung und Bewertung Fazit: Die Anzahl der Scheuertouren ist ein verlässlicher Indikator für die Haltbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen bei Reibungseinwirkung. Für langlebige Produkte im Möbel-, Automobil- oder Textilbereich ist eine hohe Abriebfestigkeit unerlässlich. Die wichtigsten Prüfnormen sind DIN EN ISO 17076, ISO 12947 und ISO 5470. | ||
| Weiterreißfestigkeit: | Länge 30 N | Quer 30 N gemäß EN ISO 13937/3 | |
Was versteht man unter Weiterreißfestigkeit und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Weiterreißfestigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, einem bereits vorhandenen Einriss oder Schnitt zu widerstehen und ein weiteres Einreißen unter Belastung zu verhindern. Sie ist besonders wichtig für Anwendungen, bei denen die Materialien mechanischen Spannungen oder dauerhafter Beanspruchung ausgesetzt sind, etwa bei Polstermöbeln, Autositzen, Taschen oder Arbeitskleidung. Bei echtem Leder: - Echtleder besitzt durch seine faserige Struktur eine natürliche Weiterreißfestigkeit, die je nach Tierart, Dicke und Gerbart variiert. - Hochwertig gegerbtes Leder weist eine sehr gute Reißfestigkeit auf, insbesondere bei vegetabil oder chromgegerbten Varianten. - Die Weiterreißfestigkeit wird unter anderem durch die Narbenstruktur und die Gleichmäßigkeit der Lederdicke beeinflusst. Relevante Normen: · DIN EN ISO 3377-2 – Bestimmung der Weiterreißfestigkeit von Leder (Doppelschlitzverfahren) · DIN EN ISO 3376 – Zugversuch zur Bewertung der Dehnung und Festigkeit von Leder Bei Kunstleder: - Die Weiterreißfestigkeit hängt stark von der Art des Trägermaterials (z. B. Polyester, Baumwollgewebe) und der Beschichtung (PU, PVC) ab. - Kunstleder mit hochwertigem Textilträger zeigt eine bessere Reißstabilität, während minderwertige Varianten schneller einreißen. - Kritisch sind Stellen mit Nähten oder häufiger Biegung. Relevante Normen: · ISO 4674-1 – Weiterreißfestigkeit von beschichteten Textilien · ISO 34-1 – Weiterreißfestigkeit von flexiblen Kunststoffen Bei Stoffen (Textilien): - Die Weiterreißfestigkeit von Stoffen variiert je nach Webart, Faserart und Ausrüstung. - Dicht gewebte, synthetische Stoffe wie Cordura oder Polyester sind deutlich weiterreißfester als lockere Baumwollgewebe. - Reißfeste Stoffe sind essenziell für Outdoor-Bekleidung, Arbeitskleidung und technische Textilien. Relevante Normen: · ISO 13937-2 – Weiterreißfestigkeit von textilen Flächengebilden (Trapezverfahren) · ISO 9073-4 – für Vliesstoffe Fazit: Die Weiterreißfestigkeit ist ein zentrales Qualitätskriterium für langlebige, belastbare Materialien. Echtes Leder überzeugt durch seine natürliche Faserstruktur, Kunstleder durch hochwertige Trägertextilien und Stoffe durch die Wahl der Faser und Webart. Die wichtigsten Normen wie DIN EN ISO 3377-2, ISO 4674-1 und ISO 13937-2 helfen dabei, die Weiterreißfestigkeit praxisgerecht zu bewerten. | ||
| Zugfestigkeit: | Länge 600 N | Quer 400 N / 5 cm, gemäß EN ISO 13934/1 | |
Was versteht man unter Zugfestigkeit und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Zugfestigkeit beschreibt die maximale Zugbelastung, die ein Material aushalten kann, bevor es reißt. Sie ist ein zentrales Kriterium für die Belastbarkeit, Haltbarkeit und Sicherheit von Materialien, insbesondere bei Anwendungen mit mechanischer Beanspruchung wie Polstermöbeln, Autositzen, Taschen, Gurten oder Bekleidung. Bei echtem Leder: · Echtes Leder weist eine natürliche Faserstruktur auf, die eine hohe Zugfestigkeit ermöglicht. · Die Reißfestigkeit variiert je nach Tierart, Gerbung, Dicke und Ausrichtung des Zuschnitts. · Besonders chromgegerbtes Leder zeigt hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Elastizität. Relevante Normen: - DIN EN ISO 3376 – Bestimmung der Zugfestigkeit und Dehnung von Leder - ISO 2589 – Bestimmung der Dicke von Leder, wichtig zur Einordnung der Festigkeit Bei Kunstleder: · Die Zugfestigkeit von Kunstleder hängt von der Qualität des textilen Trägermaterials und der Oberflächenbeschichtung ab. · PU-Kunstleder mit textilem Rücken ist in der Regel stabiler als PVC-Varianten. Bei geringer Festigkeit kann es zu Rissbildung, Ablösungen oder Formverlust kommen. Relevante Normen: - ISO 1421 – Bestimmung der Zugfestigkeit von beschichteten Textilien (Streifen- oder Grabentest) - ISO 2286-2 – Bestimmung der Dicke und Masse von beschichteten Stoffen Bei Stoffen (Textilien): · Die Zugfestigkeit ist abhängig von der Faserart (z. B. Polyester, Baumwolle), Webart und eventueller Ausrüstung. · Hochfeste Stoffe wie Cordura oder technische Gewebe bieten hohe Belastbarkeit, während leichte Baumwollstoffe schneller reißen. · Bei Outdoor-, Arbeits- oder Schutztextilien ist eine hohe Zugfestigkeit entscheidend. Relevante Normen: - ISO 13934-1 – Textilien: Zugversuch mit dem Streifenverfahren - ISO 13934-2 – Textilien: Grabentest zur Bestimmung der Reißkraft Fazit: Die Zugfestigkeit ist eine grundlegende mechanische Eigenschaft zur Beurteilung der Belastbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen. Während echtes Leder durch seine natürliche Struktur überzeugt, hängt die Reißfestigkeit bei Kunstleder und Textilien stark vom Materialaufbau ab. Normen wie DIN EN ISO 3376, ISO 1421 oder ISO 13934 sorgen für eine verlässliche Prüfung und Vergleichbarkeit der Festigkeitswerte. | ||
| Breite: | 142 cm ± 2% | |
Breite bei Kunstleder & Stoffen Die Breite gibt die nutzbare Materialbreite pro Rolle an (meist in cm). Wichtig für Zuschnitt, Verschnittminimierung und Flächenberechnung. Typische Breiten: Kunstleder: 140 cm (Standard), 150–160 cm (Taschen/Sattel), Sondermaße 120–180 cm. Achtung: Nicht dehnbar – Nutzbreite kann durch Beschichtung leicht abweichen. Stoffe: 140 cm (Bekleidung/Deko), 150–160 cm (Jersey, Leinen), 280–300 cm (Bettwäsche/Vorhänge). Unter 100 cm bei Spezialstoffen. Warum ist die Breite wichtig? Bestimmt die benötigte Länge für deine Fläche (z. B. 2 m × 140 cm = 2,8 m²). Große Breiten sparen Verschnitt (z. B. für durchgehende Vorhänge oder Polster). Bei dehnbaren Stoffen: Nutzbreite kann etwas kleiner sein als angegeben. Tipp: Miss deine Schnittteile vor dem Kauf – so vermeidest du Überraschungen! | ||
| Stärke: | 1.4 mm ± 0.2 mm | |
Was versteht man unter der Stärke/Dicke bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Stärke oder Dicke ist die physische Höhe eines Materials, gemessen in Millimetern (mm). Sie beeinflusst direkt die Robustheit, Flexibilität, Verarbeitungseignung und den Verwendungszweck eines Materials – sei es echtes Leder, Kunstleder oder Textilien. 1. Stärke/Dicke bei echtem Leder Echtes Leder ist ein Naturprodukt und variiert in seiner Stärke je nach Tierart, Lage auf der Haut und Zurichtung. Gemessen wird in mm oder "oz" (Unzen pro Quadratfuß, v. a. im englischen Raum) Übliche Stärkenbereiche: - Feines Leder (z. B. Handschuhe, Bekleidung) 0,5 – 1,0 mm - Taschen, Accessoires 1,2 – 2,0 mm - Gürtel, Riemen 3,0 – 4,0 mm - Sattel- oder Werkzeugleder 4,0 mm und mehr Stärke wirkt sich stark auf die Steifigkeit und die Einsatzmöglichkeiten aus. 2. Stärke/Dicke bei Kunstleder Kunstleder besteht meist aus einem Trägergewebe + Beschichtung (z. B. PU oder PVC). Die Dicke ergibt sich aus der Gesamthöhe beider Schichten. Übliche Werte: - Leichtes Kunstleder (z. B. Kleidung) 0,5 – 0,8 mm - Möbelbezugs-Kunstleder 0,9 – 1,2 mm - Automotive oder Outdoor 1,2 – 2,0 mm Dickeres Kunstleder ist widerstandsfähiger, aber schwerer zu vernähen. 3. Stärke/Dicke bei Stoffen Bei Stoffen wird die Dicke seltener direkt angegeben, ist aber in technischen Textilien oder für bestimmte Zwecke durchaus relevant. Die Dicke hängt stark von Material, Webart und Ausrüstung ab. Stoffarten - Leichte Stoffe (z. B. Chiffon) 0,1 – 0,3 mm - Baumwollstoffe 0,3 – 0,6 mm - Jeansstoff (Denim) 0,6 – 1,0 mm - Fleece, Softshell 1,0 – 2,5 mm - Technische Polsterstoffe bis 5 mm oder mehr Die Dicke beeinflusst Faltenwurf, Wärmeleistung und Nähbarkeit. Fazit: Stärke und Gewicht Zwei Materialien können gleich dick sein, aber unterschiedlich schwer (z. B. luftige vs. dichte Struktur). Umgekehrt kann ein Material schwer, aber dünn sein (z. B. dicht gewebtes Nylon). | ||
| Gewicht: | 1.05 kg | |
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